Ein herzliches "Grüß Gott" auf der Homepage der röm.kath. Pfarre Kirchbichl
Aus der Predigt unseres Herrn Pfarrer Stano
  Ostersonntag, 16. April 2017

Die Auferstehung Christi soll für uns wie auch für die Apostel eine Freude sein. Aber nur der, der die Sehnsucht nach Jesus kennt, kann sich wirklich freuen, dass er Christ ist und zu ihm gehört. Jesus lobte seinen Vater: "Vater, der Herr des Himmels und der Erde, ich lobe dich, weil du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen offenbart hast!" Ein Mensch, der denkt, dass er alles hat, alles weiß, dass der Glauben nur wie ein Schmuck seines Lebens ist, vermisst jene Freude.
Ein Priesterkollege erzählte über einen geistig behinderten Menschen namens Julian.
Er sagte: "Julian war von Beruf Sargträger bei Begräbnissen; er litt an einer milden Form von Behinderung. Bei unseren Zusammenkünften weinte er immer ausgiebig und machte einen furchtbaren Lärm, wenn ich von Leiden unseres Heilands sprach - und lachte sehr laut, wenn ich von Seinem Sieg berichtete.
Die anderen Gläubigen in der Gemeinde empfanden den Sargträger als störendes Element. Einer von ihnen versprach Julian, da dieser sehr arm war, dass er jeden Sonntag zu ihm nach Hause kommen und sich als sein Gast an Braten, Kuchen und Obst satt essen dürfe, wenn er sich während des Gottesdienstes nur ruhig verhielte.
Einen ganzen Sonntag blieb Julian verhältnismäßig ruhig; doch eine Woche später sprach ich wieder von der Auferstehung. Alle schauten auf Julian. Zuerst hielt er seinen Stuhl ganz fest, damit er es schaffte sitzen zu bleiben, aber später schwollen ihm seine Venen am Hals an, und der stand mitten in der Predigt auf und schrie: "Braten hin, Braten her - Halleluja!"
Ja, wir achten die vernünftigen Intellektuellen, manche Giganten in Politik, Sport und in der Wissenschaft. Das ist verständlich. Von denen aber sind für Jesus nur wenige brauchbar, weil mit dem Ruhm auch der Stolz kommt. Jesus wandte sich besonders an den Schwächsten und Demütigen zu. Wir leben in einer Zeit, wo wir die Kraft des Bösen immer tiefer erleben. Bei uns in der SK ist das Problem mit der Korruption und mit den Zigeunern. In der Ukraine ist das die Mafia, in Westeuropa gibt es das Problem mit manchen, nicht allen Muslimen und Flüchtlingen. Was soll ich dazu sagen?
Es gab eine Zeit, da waren die Niagarafälle für die Vereinigten Staaten und Kanada ein Ärgernis, weil sie mehrere tausend Hektar fruchtbaren Bodens verwüsteten. Kluge Männer erkannten jedoch, dass, wenn der Niagara eine so große Zerstörung anrichten konnte, er auch fähig sein müsste, viel Gutes zu bewirken. Er soll nutzbar gemacht und zum Antrieb von Turbinen und ähnlichem verwendet werden. Heute ist dieser große Wasserfall eine wichtige Energiequelle für beide Länder. Manche Gruppen von Menschen richten sehr viel Böses an. Das bedeutet, dass sie eine Energiequelle sind und auch sehr viel Gutes bewirken könnten. Doch um das zu erreichen, müssen sie mit der Quelle alles Guten, mit Christus, vereint sein. Daher ist es von ungeheurer Wichtigkeit, diese Menschen zu missionieren. Aber ohne Begeisterung für Christus, wenn wir ihn nur ab und zu in der Kirche besuchen, ohne Feuer für die Erlösung der verlorenen Schafe, entdecken und nützen wir nicht jene Energiequelle. Von uns, von euren Kindern hängt es ab, ob Europa in Zukunft christlich bleibt. Nicht nur der Priester sondern jeder von uns ist von Jesus berufen, seine Liebe aber auch seine Gerechtigkeit zu verkündigen. Noch eines vergessen wir nicht, Worte allein genügen nicht. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn legt Christus dem Vater die Worte: "Lasst uns essen und fröhlich sein" in den Mund. Ohne Nahrung gibt es keine Freude. Wir müssen sicherstellen, dass jeder zu essen und auch Kleidung hat.

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